Der Wacken Rückblick 2000

Donnerstag

Dieses Jahr sollte alles anders werden: das erste Mal nicht aus der Aachener Gegend zum Wacken zu fahren, sondern von Hamburg aus. Und was für die Leser sicherlich viel interessanter ist: in diesem dritten Anlauf habe ich es endlich mal geschafft, im Anschluß auch einen ausführlichen Bericht zu schreiben. Ich weiß wirklich nicht so genau, was mich vorher immer davon abgehalten hat, an sich dürfte ich doch jetzt - während der Diplomarbeit - die wenigste Zeit haben...

Wie dem auch sei, der kurze Anfahrtsweg hat was für sich, endlich mal konnte ich mein Zelt im Hellen aufbauen und hatte nochwas vom Tag. Das beschränkte sich aber in erster Linie auf einen Besuch auf dem Festivalgelände (Buden gucken) und im Zelt des Headbangers Ballroom, wo bis spät in die Nacht Mucke aus der Konserve angeboten wurde. Zusammen mit Maren & und Marcus (neben Frank, Michael und Ralf die Mitmetaller aus der Hansestadt) unterwegs, stießen wir auch bald auf die Musiker von Dark At Dawn, die wir 3 Wochen vorher auf dem Headbangers Open Air kennengelernt hatten. Logischerweise wurde sofort versprochen, den Jungs, die tags drauf auf der Party Stage parallell zu Vader das Festival eröffnen sollten, geistigen Beistand zu leisten bzw. vor der Bühne für Stimmung und Andrang zu sorgen (sofern 3 Leute dazu in der Lage sind *grins*). Die Truppe zeltete übrigens wie alle "Normalsterblichen" auf dem Camping Ground, da es wohl nur für den Freitag Backstage Zutritt gab. Merkwürdig, aber das bedeutet auch, daß man durchaus in direkteren Kontakt mit einigen Bands kommen kann zwecks Lob/Kritik oder was auch immer. Direkt vor oder nach dem Gig geht's ja nicht und der Meet'n'Greet Point ist für meinen Geschmack auch nicht das wahre.

Wie dem auch sei, der Donnerstag verlief noch recht ruhig und sollte bei weitem nicht so lange dauern, wie die beiden noch kommenden Tage.

 

Freitag

So ein Open Air hat es ja nunmal so an sich, daß man sehr viel früher aufsteht als zuhause. Aber trotz diverser Stunden des früheren Aus-Den-Federn-Kriechens war ich immer noch der letzte unserer Truppe. Was ja noch kein Problem ist. Merkwürdig fand ich nur, daß meine über Jahre gepflegte Gewohnheit, den Tag mit Gulaschsuppe und Brot zu beginnen, auf wenig Verständnis gestoßen ist. Ebenso die Ravioli als Mittagstisch brachten nur ungläubige Kommentare seitens der anderen hervor. Ganz schön frustrierend, sich alleine richtig den Wanst vollschlagen zu müssen. Aber was zum Open Air dazugehört, gehört halt einfach dazu!

Dark At Dawn - Bühne Was bisher aber noch nicht dazu gehörte war, sich die erste Band des Tages anzugucken. Diesen Traditionsbruch habe ich Dark At Dawn aus dem Harz zu verdanken. Zuletzt (und auch das erste Mal) habe ich die Truppe auf einer kleinen Holzbühne gesehen, jetzt war es also die bei weitem größere Party Stage des Wacken. Ich war gespannt, wie sie sich dort behaupten würden... Für angemessenen Andrang war auch gesorgt, anscheinend war ein kompletter Fanclub hinterhergereist, der schon fast eine halbe Stunde vor dem Gig immer mal wieder Schlachtrufe mit dem Namen der Band anstimmte! Es gesellten sich aber auch sonst genug "andere" hinzu.
Musikalisch bietet man feine Kost aus der Power-Metal Richtung (meine Einschätzung), die sich deutlich durch den Gesang von anderen Bands des Genres abhebt, da Sänger "Buddy" im angenehmen mittleren Stimmbereich agiert und Basser Michael einige Male fast schon richtige Growls einstreut. In der Rock Hard wurde Buddy stellenweise mit Mathew Barlow von Iced Earth verglichen, ganz falsch finde ich das zwar nicht, aber vielleicht gerade mal zu 20%. Mehr Übereinstimmung gibt es, was die Bewegungs- und Spielfreude der Jungs angeht, da konnten sich noch einige der nachfolgenden Bands eine Scheibe von abschneiden. Das Publikum machte auch mit und ließ sich einige Male auch vom Sänger dirigieren. Einen Patzer leistete der sich, als er schon vollmundig ausholen wollte, um eine Geschichte zum nächsten Song zu erzählen, der aber erst später dran war. Schwamm drüber ;-)
Dark At Dawn - Mosh
Die Band hat übrigens die nette Angewohnheit, ihre Fans von der Bühne aus zu fotografieren. Die Pics landen dann auf der Homepage (http://www.dark-at-dawn.de, wirklich sehr schön und übersichtlich gemacht!) und man kann sich selbst ein Bild davon machen, wie voll es vor der Bühne war. Auf jeden Fall "Daumen hoch" für die Band, obwohl sie von allen Bands, die ich gesehen habe, den schlechtesten Drum Sound erwischt hatte: nur die Snare war deutlich zu hören.

Danach kam erst einmal eine längere Pause mit Kochen/Essen/Abwaschen (*grins*) und Ausruhen im Zelt, schließlich hieß es, bis zur letzten Band aushalten, was 14h auf den Beinen entsprach. Und dieser Ruhepause fielen dann auch Umbra et Imago zum Opfer. Nicht, daß mich die Musik großartig interessieren würde, aber die Band soll ja immer viel für's Auge bieten. Naja, vielleicht später mal... Danach kam dann die größte Enttäuschung des Festivals: pünktlich vor der Black Stage um Immortal zu schauen, die für Annihilator eingesprungen waren, erzählte mir Chatter-Kollege Drizzt, daß die Band ihren Platz mit Marduk getauscht hätte. Der offizielle Grund war wohl, daß das Schminkköfferchen von Marduk nicht rechtzeitig aufgetaucht ist und die Jungs nicht improvisieren konnten (bei all den Schwarzheimern hätte man sich doch was leihen können)! Unglaublich!! Dabei gehören Immortal für mich zu den besten Livebands zur Zeit. Ganz schön ärgerlich...

Die nächsten, die wir gesehen haben, waren Iced Earth. Oder besser gesagt, die wir gehört haben. Nicht wirklich aus Überzeugung dort, sind wir erst eingetrudelt, als der Gig schon lief und dementsprechend voll war es vor der Bühne. Also standen wir hinter einem Bierpavillon, wo zwar genug Platz, aber fast Null Sicht auf die Akteure war. Nicht wirklich schlimm, denn ich habe die Truppe schon recht oft gesehen, und ich muß zugeben, daß ich mich wohl so ziemlich satt gehört habe. Inzwischen finde ich das Gekreische von Mathew Barlow doch eher nervig. Es kommt mir so vor, als würde er heutzutage auch häufiger in diese hohen Regionen vorstoßen als früher. Oder ich bin in der Hinsicht einfach empfindlicher geworden, was auch gut sein kann ;-)

Etwa eine Viertelstunde wurde es auf der Nachbarbühne dann wieder interessanter: Hypocrisy gaben sich die Ehre. Meine Erwartungen waren nahezu unmenschlich hoch, da man im letzten Jahr auf dem Dynamo die beste Stimmung im Publikum erzeugt hatte, die mir je untergekommen ist. Und auch das letzte Gastspiel in Wacken hat die Meßlatte sehr hoch gelegt. Und in der Tat hätte die Stimmung besser sein können. Zu einem großen Teil liegt das - denke ich - daran, daß die beiden "Referenzen" im Zelt stattfanden: kleinere und niedrigere Bühne, schmalerer Graben, intimere Atmosphäre und somit leichterer Fankontakt. Das soll nicht heißen, daß Peter Tägtgren und seine Mannen dieses Jahr schlechte Arbeit abgeliefert hätten, aber ich habe schon 2 oder 3 Hits vermißt, ohne die ein Hypocrisy Auftritt nicht ganz perfekt sein kann. Leider kann ich keine Songtitel nennen, da ich die Truppe nur von Konzerten oder der Disco kenne. Ich würde die Tracks aber erkennen, wenn ich sie höre *grins* Was jedoch sicher ist: mir gefallen die langsameren Stücke wesentlich besser als die Songs, die von hoher Geschwindigkeit leben.

Eineinhalb Stunden mußten wir noch warten, dann kam es zu einem würdigen Abschluß des Tages mit Six Feet Under. Letztes Jahr hatte ich mich noch vom Regen abhalten lassen, aber dieses Mal fehlte noch die gehörige Portion Radau. Und die wurde logischerweise sehr konsequent geliefert! Alleine Chris Barnes hinter dem Mikro ist wohl das Eintrittsgeld bei sämtlichen Konzerten von SFU wert. Und das, obwohl er ja eigentlich gar keine weiten Wege geht oder sich den Kopf von den Schultern mosht. Guckt man sich den Mann an, so hat man einfach den Eindruck, er springt die komplette erste Reihe gleich an wie der Waldschrat aus dem Hinterhalt. Wie er das macht, ist mir ein Rätsel.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, hier in der Form der beiden Mitstreiter an den Saiteninstrumenten. Technisch gesehen waren sie über jeden Zweifel erhaben und es gibt auch sicherlich Musiker, die die Matte beim Spielen überhaupt nicht schütteln. Aber das Duo war einfach viel zu fuß- und hüftlahm. Das paßt einfach nicht zu so einer Musik, die einen einfach nach vorne treibt. Da man jedoch einfach mitgehen muß, fällt es im Endeffekt doch nicht weiter ins Gewicht.
Wie gesagt, man verfügt über einen exzellenten Frontmann, der sogar dem allseits bekannten Spielchen des wechselseitigen "Yeah!" Rufens noch eine besondere Note geben kann: zuerst beginnt es ja ganz harmlos, doch dann wird sein "Yeah" immer tiefer bis am Ende nur noch ein dumpfes Grunzen übrigbleibt. Und das Publikum macht natürlich nach Kräften mit. Hört sich wirklich interessant an, wenn so ein großer Haufen synchron die Urbestie rausläßt. Und in dieselbe Rubrik des Tiefergelegten kommt dann noch ein Vorgeschmack auf das demnächst erscheinende Coveralbum: ein Klassiker von AC/DC und zwar TNT. Das muß man einfach gehört haben. Ich bin mächtig gespannt, was die Truppe dann noch veredelt. Dieses Stück kam auf jeden Fall echt gut an.

Hier endet dann auch schon der Tag, zu längerem Beinandersitzen fehlen mir irgendwie Kraft und Motivation, da können auch die noch reichlich vorhandenen Bierreserven nichts dran ändern.

 

Samstag

Auch am zweiten Tag gibt es einen guten Anlaß, recht früh vor die Bühne zu dackeln: Pain geben sich die Ehre. Soweit ich das beurteilen kann, neben Umbra et Imago die elektronischste Band des Wacken 2000. Die meiner Meinung nach mal eben das Albumhighlight des Jahres abgeliefert hat. Wie sich das auf einem Open Air machen würde? Zumal man in bisherigen Konzertberichten immer lesen konnte, daß der Herr Tägtgren die bei Hypocrisy so gewohnte Gitarre auf der Bühne vermißt und deshalb nicht weiß, wo er mit den Händen hin soll. Aus diesem Grund hat er dann wohl immer zu Zwangsjacke gegriffen, die aber nun im Schrank bleiben durfte, denn der Meister hatte sich in ein obergöttliches Outfit geworfen. Da schritt nun also mal eben der Leibhaftige über die Bühne: langer Mantel, zwei Hörner an der Stirn und Gesicht und Hände tiefrot. Absolut perfekt, wenn sich das mit vertretbarem Aufwand reproduzieren läßt, dann weiß ich schon, was nächstes Jahr im Karneval angesagt ist...
Musikalisch bot man fast ausschließlich Material der neuen CD "Rebirth", nur "On your knees (again)" vom 96er selbstbetitelten Debüt, das zum Ende gespielt wurde, machte da eine Ausnahme. In der Tat sind beide CDs ziemlich verschieden und es macht wohl mehr Sinn, bei so kurzer Spielzeit ein homogenes Bild abzugeben. Das gelang auch recht gut und auch Peter's Ansagen waren ganz amüsant. Kleines Beispiel gefällig? "Das nächste Stück handelt von Sex. Es handelt von leckerem SM Sex. Es heißt 'She whipped' ... und ich widme es meiner Frau." Übertrieben hat er es vielleicht ein wenig mit den Hinweisen, was z.Z. mit Pain so alles abgeht. Bei der ersten Single "End of the Line" meinte er, daß man den Song sicher kennen würde, wenn man in letzter Zeit bei Viva II reingeschaut hat. Zu "Dark Fields of Pain" kam der Hinweis, daß der Song schon auf einer Rock Hard Compilation drauf war. Und "On an on" werde die nächste Single. Klingt arg nach Werbetrommel, das sollte er eigentlich nicht nötig haben. Außerdem verstehe ich nicht, wieso "Suicide Machine" nicht schon lägst ausgekoppelt wurde, für mich ist das der beste Song des Albums, der natürlich auch zum Besten gegeben wurde. Aber möglicherweise klingt der Anfang zu sehr nach den Labelkollegen Rammstein und man möchte vermeiden, als Nachahmer dazustehen.
Beim Publikum ist die Mucke jedenfalls gut angekommen. Zwar war während der Stücke recht wenig Bewegung in der Menge, aber dazwischen gab es wirklich ordentlichen Applaus. Ich war eh nahezu im siebten Himmel und da verwundert es auch nicht, wenn Pain meine persönlichen Favoriten vom diesjährigen Wacken waren...

Gleich danach begaben wir uns wieder in Richtung Black Stage, wo Sentenced die Bretter enterten. Wirklich sehen wollte ich sie nicht, man war halt grad da. Schlecht war's nicht. Die Jungs rockten weitaus mehr, als ich dachte. Wenn ich an Sentenced denke, fallen mir eher ruhige Sachen ein. Davon war aber nichts zu spüren. Vor allem der Frontmann machte seinen Job richtig gut, riß die Menge mit und gab uns mehrmals den Extrem-Rotator was das Haare-Kreisen-Lassen betrifft. Bis zum Ende des Gigs sind wir aber doch nicht geblieben.

Viel Luft blieb nicht, denn als nächstes auf derselben Bühne waren Entombed dran. Auf die war ich ja auch gespannt, die letzten Rotzrock Scheiben gefallen mir teilweise schon ganz gut. Sicherlich besser als der Death Metal aus den Anfangstagen. Der ist aber auch mehrfach zu seinem Recht gekommen. Und irgendwie waren die Unterschiede weitaus weniger ausgeprägt, als das auf CD ausfallen muß. Da ich kein Album der Band in meinem Besitz habe, kann ich das leider nicht verifizieren.
Auf jeden Fall wurde heftig losgebrettert, richtig herzerfrischend. Genau wie die Band selbst, die permanent in Bewegung war. Soviel Agilität habe ich dieses Jahr sonst nur bei Dark At Dawn gesehen. Vor allem der Basser stand permanent an der Bühnenkante und geizte nicht mit den berühmten abgespreizten Fingern. Der Truppe merkte man die Spielfreude einfach an. Schon in dem Moment, als sie die Bühne enterte und Sänger L.G. Petrov leicht genervt zur True Metal Stage rüberdeutete, Nightwish könne doch mal langsam aufhören, da sie schon knapp 5min drüber waren. Das Publikum sah's natürlich genauso und in der Folge wurde Matte geschüttelt wie Sau. Damit bekommen Entombed punktgleich mit Dark At Dawn die Bronzemedaille verpaßt. Gold hatten sich ja schon Pain gesichert und Silber folgte knapp 7h später in Form von Venom. Der Spaß-Preis vom Wacken 2000 geht aber sicherlich an L.G., der es geschafft hatte, den größten Teil des Gigs mit offenem Hosenstall zu bestreiten. Wäre es ihm nicht aufgefallen, hätte man ja behaupten können, es sei Absicht gewesen. So aber folgte eine halbwegs peinliche Schließungsaktion...

Um es vorweg zu nehmen: kein Vergleich zum Dynamo 96, absolut nicht. Wegen der Rahmenbedingungen. Die Bühne war heuer viel kleiner, die Aufbauten viel spärlicher, die Spielzeit 'ne ganze Ecke kürzer und das schlimmste: so gut wie keine Pyros! Wahrscheinlich zwar so viel wie alle anderen Bands zusammen, aber im Prinzip so gut wie gar nichts. Jedenfalls nicht, wenn man das Feuer vor 4 Jahren gesehen hat...
Im Gegensatz zu damals hatte man nun zwei neue Alben und einen neuen Drummer - Antton - im Gepäck. Und der kesselt in der Tat deutlich mehr als sein Vorgänger Abbadon, zwischen dem und der Band wohl auch noch die ein oder andere Spannung herrscht. Jedenfalls meinte Cronos nach der Vorstellung des Neuzugangs: "We got some new blood in the band. Because the old blood went bad." Klingt nicht so sonderlich nett.
Wie ich schon fast vermutet hatte, begann man mit dem Titeltrack des neuen Albums "Resurrection". Der Song paßt aber auch unheimlich gut als Einstieg. Ansonsten begann man reichlich vorhersehbar. Da der Auftritt aufgezeichnet wurde (nur Ton soviel ich weiß), wird man sich in naher Zukunft sicherlich wundern, wie ähnlich sich die beiden letzten Livescheiben sein werden. Mantas brachte z.B. eins zu eins seinen Spruch "Are you ready for one and a half hour of pure fucking mayhem?!" Irgendwie lustig. Wobei man Venom als ganzes irgendwie mit Humor betrachten muß. Das Rumposen und die "Fuck hell yeah" Sprüche sind aber auch irgendwie nur göttlich. Die Jungs ziehen einfach kompromißlos ihr Ding durch und haben mir ihren beiden Alben nach dem Comeback noch einiges auf ihren Kultstatus draufgepackt.
Die Setlist beinhaltete eine gesunde Mischung aus Klassikern, der "Cast in Stone" Scheibe und dem aktuellen Werk. Wie z.B. "The Evil One" oder "War against Christ". Bei den alten Sachen wie "Countess Bathory" oder "Buried alive" war es aber schon komisch, daß nun Antton die Felle verdrosch und nicht mehr Abbadon. Die Stile sind deutlich hörbar verschieden, böse Zungen würden wohl behaupten, der neue ist endlich in der Lage, einen Takt lange genug halten zu können. Abbadon war aber der weitaus bessere Showmann und paßte in der Hinsicht auch besser zu den beiden anderen. Aber vielleicht muß das noch kommen. Wenn Venom überhaupt soviele Gigs spielen werden, daß sich ein Trainingseffekt zeigen kann...
Beendet wurder der Set dann durch das absehbare "Witching Hour". Wie auch immer, Venom rulen wie Hölle, was man auch an den vielen Leuten erkennen konnte, die sich in Shirts der Bands gewandeten. Richtig ansprechende neue Leibchen gab es dann auch, wo ich prompt zuschlagen mußte.

Damit machten wir dann auch Schluß mit Mucke und begaben uns zurück zum Zelt, wo wir noch mit alle Mann und den Zeltnachbarn zu Rechten und zur Linken bis 04:00 gesessen haben.
Zwar waren es nicht viele Bands, die ich mir angeguckt hab', aber immerhin waren bis auf Immortal alle dabei, die ich wirklich sehen wollte. Auch wirklich gut war die Tatsache, daß es von Wacken nach Hamburg nichtmal 'ne Stunde dauert. Ganz im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren, wo ich dann noch eine knapp 6stündige Reise in die Aachener Ecke vor mir hatte.
Als Fazit bleibt mal wieder nur zu sagen: Wacken ist absolut geil! Die Atmosphäre ist göttlich und friedlich, die Organisation läuft prima und das Rahmenprogramm läßt auch kaum Wünsche offen. Was will man mehr?! Nächstes Jahr wiederkommen und im Jahr drauf und...


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